mario hiriart

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verbunden und verbündet

»Verbunden« sein ist dem modernen Menschen wichtig. Nichtzuletzt tragbares Telefon und Internet zeigen uns ungeahnte Möglichkeiten des Verbundenseins. »Verbündet« sein hat eine lange Tradition bis in die moderne Geschichte: von »Z« wie Zimbern und Teutonen bis »A« wie Alliierte. Es werden damit zwei Grundbedürfnisse angesprochen: in einem Beziehungsnetz von Familie oder Freundschaft leben und in sich helfender Sicherheit leben. Die Umwälzungen der Moderne machen uns das zu leben aber nicht gerade leicht. Durch die geforderte Mobilität verbringen Viele immer weniger Zeit gemeinsam mit den gleichen Menschen. Feste Bindungen wachsen da nur schwer bzw. brechen leicht auseinander. Die Tendenz der Großstadt zur Anonymität und die Tatsache, dass heute viel mehr Menschen in ihnen leben, steht dem ebenso entgegen. Gleiches gilt für die Sicherheit. Mehr Mobilit■t bringt mehr Unsicherheit mit sich. Ein Jahrhundert voll mit Kriegen und Umweltkatastrophen hat das Sicherheitsgefühl ebenfalls schwinden lassen. Mario Hiriart hat mit seinen Gruppenmitgliedern und später im Schönstatt-Institut Marienbrüder die Schönstattspiritualität entdeckt und angewendet. Er konnte so bis zu seinen Wurzeln des Menschseins wohltuende Erfahrungen des Verbunden- und Verbündetseins machen. In seiner Gruppe, in seinen Mitbrüdern erlebte er Freunde, in deren Nähe er sich wohl fühlte, die die gleichen christlichen Ideale zu leben versuchten. Gemeinsam mit ihnen verbündete er sich bewusst und persönlich mit der Gottesmutter, mit Gott-Vater, mit Christus, mit dem Heiligen Geist. Die strahlende Freude und die Ruhe, die von ihm ausgingen, geben bis heute Zeugnis, wie tief er dieses Verbunden- und Verbündetsein lebte und sich darin geborgen fühlte.

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marienbrüder, 2005